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HYDROMOD HYDROMOD GbR
Ihr kompetenter Partner in Gewässerfragen:
Beratung, Modellierung, Expertise aus einer Hand
- für Planung und Anwendung -
 

Hydrophysikalische Messungen und Auswertungen

Einzugsgebiet

HYDROMOD bietet neben seiner wissenschaftlichen Beratungstätigkeit und der Verwendung von detaillierten Modellsystemen auch vielfältige Leistungen zu Felduntersuchungen an. So ergeben sich bei vielen Gutachten - trotz eines umfangreichen Daten- und Informationsbestandes - Notwendigkeiten, Datenlücken zu schließen bzw. aktuelle Feldinformationen zu erhalten. Messdaten, die bereits verfügbar sind, werden durch Analysen sorgfältig validiert und einer sorgfältigen Qualitätskontrolle unterzogen. Sollte Datenmaterial fehlen, werden eigene ergänzende Messungen oder, sofern erforderlich, eine komplette Neuaufnahme des Gewässers durchgeführt. Um einen kleinen Eindruck bezüglich des breiten Angebotsspektrums von HYDROMOD zu geben, sind beispielhaft einige Messgeräte und ihre Ergebnisse dargestellt.
Eine Reihe von Monitoring-Aufgaben im Zusammenhang mit der Wasserrahmenrichtlinie können mit den vorgestellten Methoden gelöst werden - zusätzlich bietet HYDROMOD ein breites Spektrum meteorologischer, hydrologischer, hydrochemischer und hydrobiologischer Messungen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Kooperationspartnern aus diesen Fachgebieten an.


CTD-Messungen: Die Vielseitigkeit von CTD-Geräten sowie ihre hohe Genauigkeit und Schnelligkeit erlauben es - innerhalb von wenigen Stunden - eine quasi-synoptische dreidimensionale Vermessung von kleinen Binnengewässern in Hinblick auf ihre Temperatur und elektrische Leitfähigkeit durchzuführen Bei Bedarf können mit zusätzlichen Sensoren auch gelöster Sauerstoff, pH-Wert oder Trübung gemessen werden. So wurde z. B. der bis zu 39 m tiefe Hemmelsdorfer See in Schleswig-Holstein mit einer CTD-Sonde vermessen.


Echolot-Tiefenvermessungen: Als ein Beispiel für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von akustischen Messverfahren soll hier die Tiefenvermessung oder auch Peilung von Gewässern vorgestellt werden. Mit Hilfe von Ein- oder Mehrfrequenz-Echoloten, einem hochgenauen Navigationssystem (heute vornehmlich GPS oder DGPS) und einem Datenerfassungssystem (Datenlogger) auf der Basis von leistungsstarken PCs können kleine bis mittelgroße Binnengewässer innerhalb von wenigen Tagen hochauflösend topographisch kartiert werden.


ADCP-Strömungsmesser: Der ADCP ist ein akustisches Messgerät, das die Rückstrahlung von Partikeln misst, die im Wasserkörper schweben, und anhand des Doppler-Effektes die Ortsänderung dieser Partikel pro Zeiteinheit und damit die Strömung, die diese Ortsänderung verursacht, im Wasserkörper berechnet. Der ADCP kann entweder vom Schiff oder vom Seeboden aus eingesetzt werden. Während bei den schiffsgebundenen Messungen die Messdaten direkt in einen Datenrechner gespeist und on-line betrachtet werden können, werden die Messdaten im am Seeboden verankerten ADCP in der Regel gespeichert und nach der Messkampagne mit einem Datenrechner ausgelesen.


Mikrostruktursonde: Die Mikrostruktursonde bestimmt hochauflösend die Wasserschichtung sowie das Vorkommen kleinskaliger Turbulenz (mm bis cm). Die Sonde ist mit Mikrostruktur- und Turbulenzsensoren (Temperatur, elektrische Leitfähigkeit und Strömungsscherung) sowie Standard-CTD-Sensoren ausgestattet. Sie misst Vertikalprofile sowohl der schichtungsrelevanten Parameter wie Temperatur und Salzgehalt als auch Parameter, die den lokalen Zustand der Turbulenz beschreiben. Informationen über die Turbulenz sind u.a. wichtig zur Bestimmung der Erosion/Resuspension von im Sediment lagernden Nähr- und Giftstoffen als auch für Fragen der Sedimentation/Verlandung von Gewässerabschnitten und Auskolkung.

Thermistorketten: Thermistorketten bestehen aus äquidistanten Temperatursonden. Sie werden im Gewässer verankert und messen dort in einem definierten Zeitintervall über einen längeren Zeitraum (Monate bis Jahre) kontinuierlich die Temperatur. Mit diesen Daten können Temperaturzeitserien erstellt werden, die Aufschluss u. a. über die Schichtung des Gewässers geben und als Eingangsdaten für Vorhersagen, Steuerungs- und Planungsaussagen dienen können. Zusammen mit Turbulenzmessungen geben Thermistorketten speziell Einsicht in das "interne Wetter" von Seen und Talsperren, indem sie z. B. die Eigenschwingungen der Temperatursprungschicht über längere Zeiträume erfassen.

Auswertungen und Interpretation: Sorgfältig ausgewertete Messdaten bilden einen großen Teil der Arbeitsbasis, auf der fachliche Gutachten aufbauen können. Auch für das wichtige Prognosewerkzeug der mathematischen Modellsimulation sind qualitätsgeprüfte Felddaten zur Modellerstellung und -überprüfung unverzichtbar. Aus diesem Grund verwendet HYDROMOD eine große Vielfalt an spezifischer Software, um gewonnene Felddaten aufbereiten und interpretieren zu können.

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